Update: “Flirt und Dating Kongress”

Update zum “Flirt und Dating Kongress” in bremen:

Gestern sollte in Bremen dieser Besagte “Flirt und Dating Kongress” statt finden. Die Veranstalter dieses Kongress sind die United Liars, die in der Pick-Up Szene verortet wird. In diesem “Pick Up-Artist (PUA)” Seminaren wird männlichen Teilnehmern beigebracht wie sie Frauen* mit gezielten Manipulationsversuchen aufreißen und so schnell wie möglich zu Sex bewegen können. Hierbei werden die Grenzen der Frau* nicht akzeptiert und sich Bewusst über ein NEIN hinweg gesetzt. Somit sind PUA teil gesellschaftlicher Verhältnisse, in denen sexualisierte Gewalt ermöglicht, normalisiert und gefördert wird.
Um genau gegen diese Normalisierung von sexistischen Verhältnissen etc. vorzugehen und den “Kongress” in Bremen laut stark zu begleiten, haben sich gestern einige Aktivist*innen zusammen getan und werden es weiterhin tun, denn der “Kongress” wurde gestern abgesagt, da “Badboy” (Der Coach) wohl krank gewesen sein soll.
Die Gruppe um die Aktivist*innen die sich gestern versammelt haben ist sich sicher, dass es ziemlich wahrscheinlich einen Ersatztermin geben wird. Des wegen: Haltet die Ohren und Augen offen, nach der sexistischen Flyern, Facebook Profilen etc.! Solltet ihr was hören und sehen, dass auf einen neuen Termin hinweist: Sagt uns bescheid! Schreibt eine Email an das FemRef, kommt vorbei etc.!
Wir wollen uns dem Normalzustand Sexismus entgegensetzen in der Stadt und auf dem Campus.
Solltet ihr von sogenannten PUA´s auf dem Campus “angesprochen” werden, meldet euch auch bei uns. Wir sind gerade dran!
Fight Sexism!

Queer- Feminist Hip-Hop festival Bremen

Hallo ihr alle,

Nach der Zeckenrap Gala, die dieses Jahr in Bremen anlässlich des 10 Jährigen Bestehens von Radikal Hype statt fand, hat sich ein sehr breiter kollektiver Ärger über die mackrige Bühnenpräsent der aufgetretenden Acts in  die großartige Idee umgewandelt ein queer-feminsitisches Hip-hop festival in Bremen zu planen.

Ein erstes Orientierungstreffen hat schon statt gefunden. Auf diesem war relativ schnell Konsens, dass es nur nur eine Band und ein Abend geben soll, sondern eine ganzes Wochenende voll mit queer-feminsitsichen Hip hop Acts, DJ_anes, Workshops zu technik, MCIg etc. und Theorie kram zu Hip Hop und Sexismus etc.

Das sind alles erstmal nur erste Ideen, die jetzt von vielen tollen Menschen weiterentwickelt und umgesetzt werden sollen.

Es wird nun dazu eingeladen in diesen Vorbereitungsprozess zu gehen und ein wunderschönes Wochenende zu planen, dass voraussichtlich im April 2016 stattfinden soll. Wenn sich nun jetzt gefragt wird: Waasss erst in einem Jahr? Ja, erst in einem Jahr, denn wir brauchen Zeit für Aushandlungs- und Orgaprozesse und wollen uns auch diese Zeit nehmen!

Das zweite Große Treffen findet am 5.06.2015 ab 18 Uhr im Mädchenkulturhaus, Heinrichstraße Bremen, statt, kommt unbedingt zahlreich vorbei.

FrauenlesbenInterTrans*only Orgacrew

Spread the word!

Feminismus und Antifa

Antifa Café: „Feminismus und Antifa?"

Samstag, 30. Mai 2015 I 19 Uhr I Grüner Zweig

Antifaschistische Politik ist nach wie vor cis*männlich dominiert, ob
bei Demonstrationen, Vorträgen oder auf Plakaten und spiegelt somit die
gesamtgesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse wieder. Feminismus ist
auch hier noch lange keine Selbstverständlichkeit. Auch in inhaltlichen
Schwerpunkten werden weibliche* Menschen in den Hintergrund gedrängt und
es zeigt sich Männliche* Vorherrschaft, z.B. bei Berichten über
Genoss*innen im antifaschistischen Widerstand oder bei der Recherche zu
rechten Täter*innen. Dazu gehört aber auch eigene Privilegien zu
erkennen und aufzugeben.
Wir wollen mit euch über Feminismus und Antifa sprechen, sowie über
Ausschlüsse in der “linken Szene” und überlegen wie wir denen gemeinsam
entgegenwirken können. Wir wollen einen Blick auf die
Fantifa-Organisierung in der 1990er Jahren werfen: hat sich seit dem
eigentlich schon was geändert hat? Wie können wir antifaschistische und
feministische Praxen zusammenbringen?

* Du bist cis, wenn du dich mit dem Geschlecht identifizieren kannst,
das dir bei deiner Geburt zugeordnet wurde. Du bist auch dann cis, wenn
du noch nie gezwungen warst, dich mit Geschlechtsidentität
auseinanderzusetzen, weil dich jemand anders zugeordnet hat als du es
tust. Wir benutzen den cis-Begriff, um die sonst unbenannte Norm
sichtbar zu machen.


Kommt alle vorbei, danach soll es noch eine leckere Cocktailbar geben.

Öffnungszeiten

Hallo ihr lieben da draußen,

das Semster ist nun schon einige Tage alt und wir haben es auch endlich geschafft, sorry für die später Veröffentlichung, aber nun endlich endlich unsere Öffnungszeiten:

 

Dienstag: 12-14 Uhr FLIT*

Mittwoch: 12-14 Uhr FLIT*

Es wird noch eine all-gender Zeit geben, das ist gerade noch in Aushandlung wann!! Aber dies wird auch demnächst gepostet!

New arrivals – Books books and Movies – Yes!

Es wurde mal wieder aufgestockt. Massig neue (queer-) feministische Literatur und Filme, jetzt in unsere Bibliothek zu finden. Raum: AStAEtage (A2331) –> kommt vorbei und stöbert…

Hier eine Liste:

DVDs:

 

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Pulling the Race card

Pulling the race card:

Datum:
Donnerstag, März 19, 2015

Ort:
Kukoon
Buntentorsteinweg 29
Bremen 28201

Pulling the race card: Zusammenbringen, was nicht zusammen gehört

Bremen, Donnerstag, 19.3., 19:30 Uhr.

Rassismus bedroht Menschen – in Ferguson oder bei Drogenrazzien
deutscher Polizisten, die Leuten betreffen, die in der rassistischen
Vorstellung einfach so aussehen, als müssten sie Drogen dealen („Racial
Profiling“). Etwas gegen Rassisten zu haben und im Zweifelsfall auch
gegen sie auf die Straße zu gehen, ist in Zeiten von einer kleinen, aber
lauten Pegida-Bewegung auch in der bürgerliche Mitte wieder angesagt.
Anti-Pegida-Demonstranten haben etwas gegen Rassismus, aber sie
kritisieren ihn nicht richtig und teilen ihn im Zweifelsfall sogar. Was
ins Visier gerät, ist der ganz offensichtliche Rassismus von rechts
außen – dass die meisten links davon mit der Idee einer pluralen
Gesellschaft, mit Integrationsvorschlägen oder auch mit aktivem
Antirassismus rassistischer sind, als sie denken, soll in auf dieser
Veranstaltung nachgewiesen werden. Denn fast alle gehen von gegebenen
oder gemachten Unterschieden aus, die die Menschen irgendwie auszeichnen
würden – auch die Critical Whiteness unterscheidet sich in diesem Punkt
nicht. Es wird gedanklich zusammengefasst, was überhaupt nicht
zusammengehört. Ob an Hautfarbe, Kultur oder Lebensstil festgemacht:
Stets werden Leute zu Gruppen zusammengefasst, die angeblich
entscheidende Eigenschaften teilen würden. Die angeblichen,
gemeinsamenEigenschaften werden als in der Natur oder Kultur liegend,
jedenfalls ziemlich feststehendvorausgesetzt, es werden daran
aufgemachte Kollektivsubjekte zueinander ins Verhältnis gesetzt und es
werden Schlüsse daraus gezogen, was die Träger dieser Eigenschaften als
Repräsentanten dieser Gruppen (nicht) dürfen oder wie sie sich verhalten
sollen.Zu diesem gedanklichen Fehler kommt hinzu, dass das die
Affirmation von einer gewalttätiger Sortierung bedeutet. Denn auch wenn
der Rassismus Größeres im Sinn hat als nationale Einheiten, teilt und
bestätigt er heute die vollzogene Einsortierung der Menschen in Völker
und Nationen. Deswegen bleibt auch bei aller Antidiskriminierungspolitik
von Staat und Kapital der Rassismus von oben wie von unten aktuell.