Veranstaltungstipps

Hallo ihr da draußen,

es ist wie immer viel los. Mal wieder ein lebenszeichen von uns. Diesmal in der Rubrik Veranstaltungstipps:

Veranstaltungstipp I:

Vom 26-28.02. findet in Hamburg im Kampnagel folgende Konferenz statt: “Der Kampf der Geflüchteten** Wie geht es weiter? **Stoppt den Krieg gegen Migrant*innen!”
26. – 28.2.2016 ***hamburg/germany, kampnagel* – *the struggle of refugees how to go on? stop war on migrants*

More information: http://refugeeconference.blogsport.eu/

Veranstaltungstipp II:

“Anarchafeminismus – Eine gute Verbindung

Ein Vortrag von Friederike Pfaff

In den 1970er Jahren wurde der Begriff des Anarchafeminismus durch Vertreterinnen des radikalen Feminismus in den USA geprägt. Was bedeutet diese Verbindung von Anarchismus und Feminismus? Und wo finden wir in Theorie und Praxis anarchistischer und feministischer Bewegungen der Vergangenheit und Gegenwart Bezüge zum Anarchafeminismus?
Diese und weitere Fragen soll der Vortrag von Friederike Pfaff klären.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu weitergehenden Diskussion.

15Uhr Beginn mit veganem(teilweise glutengreiem) Kuchen und Kaffee
16Uhr Anfang Vortrag”

Ort: Sielwallhaus.

Veranstaltungstipp III:

“Warum wir so gefährlich waren – Geschichten eines inoffiziellen Gedenkens”

“Lesbisches Leben war in der DDR öffentlich so gut wie unsichtbar. Die Kirche bot den Frauen die einzige Möglichkeit, sich öffentlich zu treffen und zu organisieren. Unter dem Dach der evangelischen Kirche in Ost-Berlin organisierte sich 1983 die Gruppe Lesben in der Kirche, die sich auch mit der Geschichte der Lesben (und Schwulen) während des Nationalsozialismus beschäftigte. Die hatte in der offiziellen Geschichtsschreibung der DDR aber keinen Platz. Vier Frauen der damaligen Gruppe erinnern sich zwanzig Jahre später an die Versuche, an Gedenkfeiern des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück teilzunehmen und an die teilweise sehr gewaltvollen Ereignisse dieses versuchten Gedenkens.

D 2006, Seminararbeit HU Berlin, 50 Min.
Mit Zeitzeugin Bettina Dziggel, einer der damaligen Mitstreiterinnen der Gruppe.

Das Gespräch wird moderiert von Lisa Städtler.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Bremen, der Forschungsstelle Osteuropa und der Regionalgruppe Weser-Ems von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

Donnerstag, 28.1.2016 um 18 Uhr.
Ort: Kino City 46, | Birkenstraße 1 | 28195 Bremen”

Veranstaltungstipp IV:

Re*Mix Warm Up:

Am 22.1. Zakk, also schon Freitag, machen wir unser zweites re*mix Warm-Up im ZAKK und das wird richtig fetzig, bombe, sahne und supi!
Wir freuen uns auf euch und sorgen natürlich für gute Musik, leckere Getränke und hoffentlich nette Leute – Getting started for re*mix Festival im Mai!
Bring your basecaps, goldchains and other friends!

For the future:

27.05-29.05 – Queer-feminist Hip Hop festival Bremen:

Fore more Information: http://remixblog.tumblr.com/

Kritik der Psychopathologie in feministischen Räumen

Vortrag und Diskussion mit Peet Borgstein
Feministin und Antipsychiatrieaktivistin
20. November 2015 – 19:30 Uhr
Infoladen – St. Pauli-Str. 10-12, Bremen
Triggerwarnungen haben sich ebenso etabliert wie Awareness-Strukturen.  Was bedeutet diese Entwicklung? Für wen sind diese Strukturen und Ansätze (tatsächlich) gedacht? In feministischen Räumen werden zunehmend Methoden der Psychologie übernommen. Individuelle Emotionen stehen im Vordergrund – ohne dass diese in die Prozesse eingebunden werden, in denen sie her(r)gestellt werden. Verhalten und Empfinden werden selbst in
feministischen Räumen pathologisiert (für krank erklärt) und das Sprechen über (sexualisierte) Gewalt auf Psychotherapien ausgelagert. Welche Emotionen sind erlaubt? Welches Bild von Frauen wird in diesen Entwicklungen reproduziert? Welche Umgänge mit Gewalterfahrungen sind gestattet? Es geht im Vortrag um eine Kritik daran, Frauen für krank und zerbrechlich zu erklären und wie dies in feministischen und linken Räumen häufig reproduziert statt hinterfragt wird.
Es wird einen längeren Input geben, in Diskussionen wird es aber auch Raum geben, sich zu streiten und sich gemeinsam kritisch mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Update: “Flirt und Dating Kongress”

Update zum “Flirt und Dating Kongress” in bremen:

Gestern sollte in Bremen dieser Besagte “Flirt und Dating Kongress” statt finden. Die Veranstalter dieses Kongress sind die United Liars, die in der Pick-Up Szene verortet wird. In diesem “Pick Up-Artist (PUA)” Seminaren wird männlichen Teilnehmern beigebracht wie sie Frauen* mit gezielten Manipulationsversuchen aufreißen und so schnell wie möglich zu Sex bewegen können. Hierbei werden die Grenzen der Frau* nicht akzeptiert und sich Bewusst über ein NEIN hinweg gesetzt. Somit sind PUA teil gesellschaftlicher Verhältnisse, in denen sexualisierte Gewalt ermöglicht, normalisiert und gefördert wird.
Um genau gegen diese Normalisierung von sexistischen Verhältnissen etc. vorzugehen und den “Kongress” in Bremen laut stark zu begleiten, haben sich gestern einige Aktivist*innen zusammen getan und werden es weiterhin tun, denn der “Kongress” wurde gestern abgesagt, da “Badboy” (Der Coach) wohl krank gewesen sein soll.
Die Gruppe um die Aktivist*innen die sich gestern versammelt haben ist sich sicher, dass es ziemlich wahrscheinlich einen Ersatztermin geben wird. Des wegen: Haltet die Ohren und Augen offen, nach der sexistischen Flyern, Facebook Profilen etc.! Solltet ihr was hören und sehen, dass auf einen neuen Termin hinweist: Sagt uns bescheid! Schreibt eine Email an das FemRef, kommt vorbei etc.!
Wir wollen uns dem Normalzustand Sexismus entgegensetzen in der Stadt und auf dem Campus.
Solltet ihr von sogenannten PUA´s auf dem Campus “angesprochen” werden, meldet euch auch bei uns. Wir sind gerade dran!
Fight Sexism!

Queer- Feminist Hip-Hop festival Bremen

Hallo ihr alle,

Nach der Zeckenrap Gala, die dieses Jahr in Bremen anlässlich des 10 Jährigen Bestehens von Radikal Hype statt fand, hat sich ein sehr breiter kollektiver Ärger über die mackrige Bühnenpräsent der aufgetretenden Acts in  die großartige Idee umgewandelt ein queer-feminsitisches Hip-hop festival in Bremen zu planen.

Ein erstes Orientierungstreffen hat schon statt gefunden. Auf diesem war relativ schnell Konsens, dass es nur nur eine Band und ein Abend geben soll, sondern eine ganzes Wochenende voll mit queer-feminsitsichen Hip hop Acts, DJ_anes, Workshops zu technik, MCIg etc. und Theorie kram zu Hip Hop und Sexismus etc.

Das sind alles erstmal nur erste Ideen, die jetzt von vielen tollen Menschen weiterentwickelt und umgesetzt werden sollen.

Es wird nun dazu eingeladen in diesen Vorbereitungsprozess zu gehen und ein wunderschönes Wochenende zu planen, dass voraussichtlich im April 2016 stattfinden soll. Wenn sich nun jetzt gefragt wird: Waasss erst in einem Jahr? Ja, erst in einem Jahr, denn wir brauchen Zeit für Aushandlungs- und Orgaprozesse und wollen uns auch diese Zeit nehmen!

Das zweite Große Treffen findet am 5.06.2015 ab 18 Uhr im Mädchenkulturhaus, Heinrichstraße Bremen, statt, kommt unbedingt zahlreich vorbei.

FrauenlesbenInterTrans*only Orgacrew

Spread the word!

Feminismus und Antifa

Antifa Café: „Feminismus und Antifa?"

Samstag, 30. Mai 2015 I 19 Uhr I Grüner Zweig

Antifaschistische Politik ist nach wie vor cis*männlich dominiert, ob
bei Demonstrationen, Vorträgen oder auf Plakaten und spiegelt somit die
gesamtgesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse wieder. Feminismus ist
auch hier noch lange keine Selbstverständlichkeit. Auch in inhaltlichen
Schwerpunkten werden weibliche* Menschen in den Hintergrund gedrängt und
es zeigt sich Männliche* Vorherrschaft, z.B. bei Berichten über
Genoss*innen im antifaschistischen Widerstand oder bei der Recherche zu
rechten Täter*innen. Dazu gehört aber auch eigene Privilegien zu
erkennen und aufzugeben.
Wir wollen mit euch über Feminismus und Antifa sprechen, sowie über
Ausschlüsse in der “linken Szene” und überlegen wie wir denen gemeinsam
entgegenwirken können. Wir wollen einen Blick auf die
Fantifa-Organisierung in der 1990er Jahren werfen: hat sich seit dem
eigentlich schon was geändert hat? Wie können wir antifaschistische und
feministische Praxen zusammenbringen?

* Du bist cis, wenn du dich mit dem Geschlecht identifizieren kannst,
das dir bei deiner Geburt zugeordnet wurde. Du bist auch dann cis, wenn
du noch nie gezwungen warst, dich mit Geschlechtsidentität
auseinanderzusetzen, weil dich jemand anders zugeordnet hat als du es
tust. Wir benutzen den cis-Begriff, um die sonst unbenannte Norm
sichtbar zu machen.


Kommt alle vorbei, danach soll es noch eine leckere Cocktailbar geben.