Quellen feministisch lesen?

Als wäre historische Quellenkritik nicht schon schwierig genug, will sich dieser Workshop die Frage stellen, wie man aus feministischer Perspektive vernünftig mit Quellen umgehen könnte. Auf Grundlage zweier Quellen rund um die Thematik Hexenverfolgung wird gefragt, wie eine feministische Quellenkritik überhaupt aussehen könnte und ob eine solche
Positionierung vorab in Bezug auf das Quellenmaterial überhaupt Sinn macht?
Die Quellen sind: Brief der als Hexe angeklagten Katharina Henot an ihren Bruder (1627), in: Anne Conrad und Kerstin Michalik (Hg.), Quellen zur Geschichte der Frauen. Band 3 Neuzeit. Stuttgart (Philipp Reclam, 1999), S. 398-402.
und Thomas Lange, Wolf Weber, 11 Jahre, Anne aus Dreieich, 16 Jahre – hingerichtet im August 1582 in Darmstadt. Zwei exemplarische Quellen zur Hexenverfolgung (mit Transkription: Urgicht und Bekandtnus der alten Weberin / Der Dreieicherin gütlich Bekenntnis / Landgraf Georg I. von
Hessen), online: http://www.zeitenblicke.de/2002/01/lange/lange.html

Der Workshop wird um 18 uhr beginnen und so ca 2-3 stunden gehen. Die Teilnehmer*innnenzahl ist auf 20 Menschen begrenzt Anmelden könnt ihr euch unter: FemRefBremen@riseup.net. Dann werdet ihr auch den Ort zugeschickt bekommen.

Wir freuen uns auch zahlreiche Anmeldungen.

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